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Rehabilitation erstrahlt in neuem Glanz

Schüchtermann-Klinik feiert erfolgreiche Modernisierungsarbeiten  

Nach zwei Jahren Bauzeit konnten jetzt die erfolgreichen Umbauarbeiten am Rehabilitationsgebäude der Schüchtermann-Klinik gefeiert werden. Zum Festakt kamen nicht nur die Beteiligten der Baumaßnahmen und MitarbeiterInnen der Klinik, sondern auch Vertreter der Politik. Besonders freute sich die Klinik, die niedersächsische Gesundheits- und Sozialministerin Cornelia Rundt in Bad Rothenfelde begrüßen zu können.

Das Rehabilitationsgebäude aus dem Jahr 1973, dem Gründungsjahr der Schüchtermann-Klinik, entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen, sodass eine energetische Fassaden- sowie Kernsanierung der Zimmer und Stationen erforderlich wurde. Nun erwarten helle, modern eingerichtete Einzelzimmer und ansprechend gestaltete Flure die Rehabilitationsgäste.

"Große Bauprojekte können doch gelingen", freute sich Geschäftsführer Dr. Michael Böckelmann. Dank der hervorragenden Planung der Architekten, Ingenieure, Bauleiter und Handwerker sei der vereinbarte Zeitplan eingehalten worden - mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen könne. "Ein großes Dankeschön geht aber auch an alle beteiligten Mitarbeiter auf den Stationen, aus der Hygieneabteilung, der Haustechnik und der IT, die immer eng zusammengearbeitet und viel Geduld und Durchhaltevermögen gezeigt haben", ergänzte Dr. Böckelmann.

Sozialministerin Cornelia Rundt hob die sehr gute Reputation des Herzzentrums hervor: "Sie gehören deutschlandweit zur absoluten Spitze im Akutbereich. Diesem Ruf werden sie spätestens jetzt auch in der Rehabilitation gerecht."

Das Gestaltungskonzept der Rehabilitation wurde im Verlauf des Festaktes immer wieder aufgegriffen. Ein Highlight der Veranstaltung war der Auftritt der Sandmalerin Iryna Chaplin. Sie bezauberte die Gäste mit der flüchtigen Schönheit Ihrer Kunst und nahm sie mit auf eine Reise durch die Länder Mali, Kambodscha, Indonesien und Jemen - die jeweiligen Länder, welche als Gestaltungsgrundlage der Stationen 2-5 bei der Modernisierung leitgebend waren.

Dr. Detlev Willemsen, Chefarzt der Rehabilitationsabteilung, erläuterte im Anschluss an den Auftritt der Künstlerin das neue Gestaltungskonzept. Jede Rehabilitationsstation hat ein Länderthema erhalten, angelehnt an das innerarchitektonische Markenzeichen der Klinik: die ausdrucksstarken Fotografien des langjährigen Ärztlichen Direktors Dr. Rainer Buchwalsky. "So finden sich beispielsweise auf der Station 4 Bilder aus dem indonesischen Alltag", erklärte Dr. Willemsen, "die durch ein grünes Blumenelement auf der gegenüberliegenden Wandseite ergänzt werden." Ein hilfreicher Nebeneffekt dieser unterschiedlichen Gestaltung sei die bessere Orientierung innerhalb des Gebäudes.

Finanziert wurden die Modernisierungsarbeiten in Höhe von 15 Mio. Euro vollständig durch die Schüchtermann-Schiller´sche Familienstiftung zu Dortmund. Dr. Ulrich Strunk freute sich als Vorsitzender des Aufsichtsrates über das gelungene Ergebnis: "Eine derartige Investition ist alles andere als selbstverständlich oder alltäglich. Wir sind nun auch in der Rehabilitation bestens aufgestellt."

Geschäftsführer Dr. Böckelmann kündigte dann mit dem Neubau eines kardiologischen Bettenhauses schon das nächste Bauprojekt an: "Wir arbeiten kontinuierlich daran, uns weiterzuentwickeln und unseren Patienten damit eine außerordentliche Behandlungsqualität sowie einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu bieten."