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Neue EKG-Geräte für den Landkreis Osnabrück

Neue Technik kann Leben retten

Neue EKG-Geräte für den Landkreis Osnabrück

Im Landkreis Osnabrück wurden jetzt neue EKG-Geräte für den Notarzt- und Rettungsdienst in Dienst gestellt. Die neue Technik ermöglicht es unter anderem, EKG-Bilder direkt in die Kliniken zu übermitteln.Mit 28 Geräten der neuesten Generation wird der Rettungsdienst im Landkreis Osnabrück bis Ende September ausgestattet. Damit werden erstmalig alle EKG- und Defibrillatoreneinheiten gleichzeitig ausgetauscht, um landkreisweit die neue Technik einsetzen zu können.

Die Investition von etwa 720.000 Euro lohnt sich: Alle Geräte beinhalten eine Telemetrie-Einrichtung zur Übermittlung von EKG-Bildern direkt in die Kliniken. Diese und andere technische Erneuerungen, beispielsweise invasive Messmöglichkeiten für Blutdruck und Körpertemperatur, ermöglichen eine erhebliche Qualitätsverbesserung in der Versorgung von Notfallpatienten. Auch wird dadurch kostbare Zeit gespart. Durch die Datenübermittlung kann der Kardiologe schon alle krankenhausinternen Prozesse in die Wege leiten. Hier können sich Minuten, beispielsweise bei Herzinfarkten, lebensrettend auswirken. „Es ist wichtig, in technische Neuerungen der Medizin zu investieren. Nur so können wir eine bestmögliche Versorgung der Patienten garantieren“, so Kreisrat Winfried Wilkens. Auch Elisabeth Wölfer, Geschäftsführerin des Rettungsdienstes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), zeigte sich begeistert: „Es ist toll, was für Möglichkeiten die Technik uns heutzutage bietet. Diese Chancen müssen wir nutzen.“ Sören Brendt, Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes in Bramsche ergänzt: „Damit macht die Versorgung von Notfallpatienten einen Quantensprung“.  An dem Projekt beteiligen sich alle Kardiologischen Kliniken der Region Osnabrück.