Bypassoperation I

Konrad Gehle

Hr. Gehle

Konrad Gehle, 68-jähriger Unternehmer und leidenschaftlicher Golfspieler aus Dinklage, hatte seinen ersten Herzinfarkt vor 20 Jahren schon fast vergessen. Trotz der Umstellung seiner Ernährung und dem Einstellen des Rauchens in den 80ér Jahren zeigte sich in 2007 im Rahmen einer kardiologischen Untersuchung, dass sein Herzmuskel nicht optimal durchblutet wurde.
Eine Herzkatheteruntersuchung im Mai 2008 brachte dann die Gewissheit. Es wurden starke Verengungen an insgesamt drei Herzkranzgefäßen gefunden; nur durch eine Bypassoperation konnte die Durchblutung des Herzens wieder sichergestellt werden.

„Die kardiologische Empfehlung zur Bypassoperation hat mich und meine Familie aufgrund meiner Vorgeschichte nicht sehr überrascht“, kommentiert Konrad Gehle die Reaktion auf seine Diagnose. „Meine Frau und meine drei erwachsenen Kinder haben mich sehr in meiner positiven Einstellung unterstützt. Beruflich habe ich es dann aber doch ruhiger angehen lassen und meine Anwesenheit in der Firma reduziert. Eigentlich sollte ich ja schon seit drei Jahren meinen Ruhestand genießen.“

„Vor meiner Operation habe ich mich über Herzkliniken in der Umgebung informiert und habe mich kurzfristig, nicht zuletzt durch Empfehlungen von Bekannten und Freunden, für die Schüchtermann-Klinik entschieden. Bereits der freundliche Empfang mit Hotelcharakter und die schon fast liebevolle Aufnahme auf der chirurgischen Station durch Ärzte und Pflegepersonal hat mir das Gefühl vermittelt, mich richtig entschieden zu haben“, sagt Konrad Gehle, der schon wenige Tage nach seiner Terminanfrage zur geplanten Bypassoperation aufgenommen wurde.

  „Die Wiederherstellung Ihrer Herzmuskeldurchblutung wird nicht nur eine normale Lebenserwartung sicherstellen, sondern Ihnen auch ermöglichen wieder beschwerdefrei Ihren Hobbys nachzugehen“, erläuterte Chefarzt Prof. Dr. Henning Warnecke seinem Patienten die Erfolgsaussichten der Operation. Gerade diese Vorrauschau war für Konrad Gehle, der ein aktiver und unternehmender Mensch ist, sehr wichtig.

Schnell wieder auf den Beinen

Neben den Aufnahmegesprächen und -untersuchungen erfolgten am Aufnahmetag eine Blutabnahme, eine EKG-Untersuchung und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs.
Die 2-stündige Bypassoperation, bei der eine Brustwandarterie und zwei eigene Venen aus dem Bein als Umleitung genutzt wurden, verlief planmäßig und ohne Komplikationen. Die Intensivstation konnte Herr Gehle bereits am Morgen nach der Operation verlassen.

OP

Die Herzchirurgen der
Schüchtermann-Klinik
führen jährlich über 2000
Bypassoperationen durch

„Der Behandlungsablauf war sehr gut organisiert. Bevor ich mich versah, war die Operation hinter mir und ich saß am Tisch meines Zimmers auf der Pflegestation“, wundert sich Konrad Gehle über die zügige Mobilisation nach seiner Operation. „Dadurch, dass ich so gut wie keine Schmerzen hatte, war ich schnell wieder auf den Beinen und konnte mich ohne Einschränkungen an den Mobilisationsübungen beteiligen. Schon 6 Tage nach der Operation saß ich auf dem Ergometer und konnte trainieren. Ich hatte nach einer so großen Operation eigentlich mit starken Schmerzen gerechnet, die Effektivität der Schmerztherapie hat mich sehr positiv überrascht.“

Mit Begin der 3-wöchigen Rehabilitationsphase, die üblicherweise 12 Tage nach der Operation beginnt und die Konrad Gehle in der hauseigenen Rehabilitation absolvieren konnte, wurden Therapien und Anwendungen intensiviert. „Ich halte das straffe und ausgewogene Rehabilitationsprogramm für meinen Heilungserfolg für ganz wesentlich. Man wird durch den Therapieplan von einer Anwendung zur nächsten geführt und gewinnt schnell wieder Vertrauen in seine eigene Leistungsfähigkeit. Da bleibt wenig Zeit zum faulenzen oder grübeln. Genau das Richtige, wenn man schnell wieder fit sein möchte.“

Fit für die Zukunft

„Weniger arbeiten und sich lang gehegte Wünsche erfüllen“, so bringt Konrad Gehle seine Zukunftspläne auf den Punkt. „Ich möchte zusammen mit meiner Frau mehr reisen und vor allem die schönen Regionen Deutschlands besser kennen lernen. Meinem Golfhobby werde ich weiterhin frönen und an meinem Handicap arbeiten. Außerdem möchte ich schon lange fliegen lernen und mir die Welt von oben anschauen. Ich bin guter Dinge, dass ich nach meiner erfolgreichen Bypassoperation auch die Flugtauglichkeitsprüfung schaffe, dann hält mich nichts mehr am Boden!“

 

 
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