Schüchtermann helfen Hochwasseropfern

Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde Schüchtermann helfen Hochwasseropfern

 

Tausende sind in den vergangenen Wochen in die Hochwassergebiete gefahren, um zu helfen. Auch zwei Mitarbeiter der Schüchtermann-Klinik haben sich bei der Bewältigung der Katastrophe engagiert.

Christoph Loudovici, Krankenpfleger auf  Station 8, war  mit dem Technischen Hilfswerk (THW) Melle als einer der ersten Helfer vor Ort.  Als Leiter Einsatz des Fachzugs Einsatz und Kommunikation koordinierten er  und seine Kollegen die Einsatzkräfte des THW vor Ort. Obwohl er bereits seit 16 Jahren  im Katastrophenschutz aktiv ist,  haben ihn die Ausmaße des Unglücks schockiert. „Ich habe nicht gedacht, dass es so schlimm ist. Die ersten 36 Stunden haben wir durchgearbeitet.“ Häuser auspumpen, Räumarbeiten und die Sicherung der Steinbachtalsperre gehörten zu den wichtigsten Aufgaben des THW. Insgesamt 15 Tage war Loudovici im Raum Euskirchen im Einsatz. Das Maß an Zerstörung macht ihn auch Wochen nach den Einsätzen sprachlos. „Die Menschen waren traumatisiert und sehr dankbar, dass wir geholfen haben.“

Das kann auch Tobias Bauböck,  Anwendungsspezialist für medizinische Informationssysteme, bestätigen. Er war als  Rettungssanitäter  der Gruppe „Führung und Kommunikation“ des DRK Kreisverband OS Land  vor Ort:  „Vor allem in den etwas abgelegenen Gebieten haben uns die Menschen sehr herzlich empfangen.“  Bauböck half mit 120 anderen Ehrenamtlichen des DRK Niedersachsen eine Woche in Ahrweiler und Umgebung. Neben Erster Hilfe und der Verteilung von Essen und Hilfsgütern gehörten dazu auch psychosoziale Angebote.  Besonders beeindruckt hat Bauböck die Vielzahl an  Helfern. „THW, DRK, Bundeswehr, Feuerwehr und viele mehr waren hier im Dauereinsatz.“

Zwei Schüchtermänner im ehrenamtlichen Einsatz: für Geschäftsführung, Kolleginnen und Kollegen, ein Grund stolz zu sein. „Ich finde es schön zu sehen, dass wir so engagierte Mitarbeiter haben. Das unterstützen wir als Schüchtermann-Klinik natürlich gern“, sagt Hon. Prof. Michael Böckelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Meine Kollegen haben sofort gesagt: Klar, geht das!“, bestätigt Tobias Bauböck. Auch Christoph Loudovici, der schon mehrfach im Einsatz war, weiß, dass er sich auf seinen Arbeitgeber verlassen kann. „Ich bin froh, dass ich so unkompliziert unterstützt wurde.“